Entlarvend, Herr Minister!

Veröffentlicht am 20.01.2015, 22:36 Uhr     Druckversion

Es lässt tief blicken, so der Kreisvorsitzende der Kreis Pinneberger SPD, Thomas Hölck, wenn der Bundesverkehrsminister Dobrindt (CSU), auch für Digitale Infrastruktur zuständig, beim Neujahrsempfang der hiesigen CDU allein aufgrund der räumlichen Nähe zu Hamburg davon ausgehe, dass die Breitbandversorgung im Kreis gut sei. "Was ist das für eine Politik, die an Fakten vorbei argumentiert?" 

Von einem Bundesminister sei zu erwarten, dass er sich erst über die Gegebenheiten vor Ort informiere, bevor er Lagen bewerte. Alles andere sei nicht verantwortungsbewusst und entlarvend, so Hölck. Die SPD im Kreis Pinneberg setze sich dafür ein, dass der Ausbau der Breitbandversorgung voran komme. Die Landesregierung, allen voran Landeswirtschaftsminister Meyer, plant den flächendeckenden Ausbau mit Glasfaser bis 2030. Bereits 2025 sollen 90 Prozent erschlossen sein. "Dieses Ziel wird in den ländlichen, aber auch in den städtischen Bereichen des Kreises schwer zu wuppen sein, weil es oft an der Wirtschaftlichkeit einer Investition für Unternehmen fehlt, wie zuletzt auch in Uetersen bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung zu hören war. Es ist darauf zu hoffen, dass Minister Dobrindt uns bei der Zuteilung von Bundesmitteln nicht übersieht, weil er den Norden vor lauter Bergen nicht sieht", so der Haseldorfer abschließend.

Homepage: SPD-Pinneberg


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